Archive for the ‘Persönliches’ Category

Diese Website kann Ihren Computer beschädigen

Sonntag, Januar 11th, 2009

Gestern ist es mir passiert. Und zwar das erste Mal, soweit mich ich überhaupt erinnern kann. Ich habe unbewusst – also ohne mir darüber im Klaren zu sein – auf einen Link in einer Spammail geklickt. Für Leute die mich nicht kennen, ist das jetzt wahrscheinlich nur wenig bemerkenswert. Freunde und Bekannte werden aber vielleicht aufmerken. (weiterlesen…)

 

Wenn eine Band auseinander geht

Montag, November 12th, 2007

Im Haifischbecken Musikbusiness gehört es wohl zum alltäglichen Geschäft – Bands lösen sich irgendwann auf. Einzelne Mitglieder starten Solo-Karrieren oder steigen in andere Projekte ein. Irgendwann kommt die große Reunion oder auch nicht. Und dann doch und dann das ganze Spiel wieder von vorn.

Der ganz normale Lauf der Dinge, möchte man meinen. Und wenn es sich wirklich nur um Chart-Combo X oder Mainstream-Kapelle Y handelt, ist das auch kaum der Rede wert. Etwas anders sieht es aus, wenn man eine Band und die beteiligten Musiker persönlich kennt.

Jig Stream war eine Band, der ich den großen kommerziellen Erfolg ehrlich gewünscht hätte. Und das eben nicht nur, weil ich einen Teil der Bandmitglieder persönlich kenne. Ich bin musikalisch ein Laie und es hat vermutlich nicht viel Gewicht, wenn ich behaupte, dass die Jig Streamer ihr Handwerk beherrschen. In jedem Fall kann ich bezeugen, dass die Jungs und Mädels mit Herzblut und Leidenschaft gemeinsam Musik gemacht haben. Das war immmer mein Eindruck, wenn ich sie live gesehen habe. Und jeder der sich das “Weite Reise” – Video auf der Jig Stream – Homepage anschaut, wird zum selben Eindruck kommen.

Ich finde es schade, dass es mit Jig Stream nun vorbei ist. Ich wünsche den einzelnen Bandmitgliedern viel Glück bei ihren neuen Projekten Bigfatshakin, Bunte Brise und Hand in Hand. Und mir persönlich wünsche ich, dass es vielleicht in Zukunft irgendwann eine Jig Stream Reunion gibt – so wie im großen Musikbusiness ;)

 

Ruby oder Lua

Montag, August 13th, 2007

Als “Pragmatischer Programmierer” soll man ja laut Hunt und Thomas in jedem Jahr eine neue Programmiersprache lernen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich nach dieser Vorgabe seit den ersten GW-Basic-Zeilen mittlerweile 15 Programmiersprachen hätte lernen müssen, stehe ich momentan vor der Entscheidung, ob es als nächstes Ruby oder LUA sein soll. Ich tendiere momentan zur letzteren Alternative, wahrscheinlich auch, weil Lua – Lernen mit weniger Aufwand verbunden ist ;)

Ich bin aber offen für jedes Pro-Ruby-Argument und freu mich auch über Erfahrungsberichte.

 

Kulinarische Kettenbriefe

Montag, April 2nd, 2007

Glückskuchen

Kettenbriefe sind aus der Mode gekommen, also zumindest die aus Papier. Die elektronische Variante im Stil von “Schicke diese E-Mail an mindestens 10 andere Personen oder dir wachsen grüne Pickel im Gesicht.” ist es leider noch nicht. Aber da alle Welt mittlerweile unter Spam und Phishing leidet und sich kaum noch jemand über wirklich jede E-Mail freut, die ins Postfach trudelt, hat sich das vielleicht auch bald erledigt. Anders und subtiler sind die kulinarischen, essbaren Kettenbriefe: Hermann-Teig, Vatikan-Brot oder eben Glückskuchen.
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Ü30

Dienstag, März 20th, 2007

Mittlerweile ist mein Geburtstag schon wieder zwei Wochen her und ich kann nun ruhigen Herzens sagen, 30 Jahre hin oder her, ich fühle mich nicht viel anders als vorher – keine Depressionen und keine Mitlife-Crisis in Sicht. Zugegeben, ein paar Verschleißerscheinungen gibt es schon. Wenn man mal bei Tageslicht in den Spiegel schaut, entdeckt man die ein oder andere Falte und meine Friseurin findet auch ab und an ein ganz blondes Haar, um nicht zu sagen ein weißes. Außerdem hat sie mir beim letzten Mal ganz beiläufig zum ersten Mal die Augenbrauen getrimmt :|

Aber sonst sind eigentlich keine negativen Effekte zu bemerken. Im Gegenteil, das “hohe” Alter hat sogar Vorteile: Ich könnte jetzt z.B. auf Ü30-Partys gehen, wenn ich es denn wöllte. Und wenn ich durch die Stadt gehe, brauche ich mir nun keine Sorgen mehr zu machen, dass ein pubertärer Teenager mich blöd anmacht, weil ich angeblich seine Freundin ne Sekunde zu lange angeschaut habe. Als Balz-Konkurrent bin ich aufgrund meines Alters nun quasi disqualifiziert. Mal schauen, wann ich das erste Mal in der Staßenbahn einen Sitzplatz angeboten bekomme – dann fange ich an, die Früchte des Alters in vollen Zügen zu genießen ;)