Archive for the ‘Programmieren’ Category

O’Reilly TecFeeds

Freitag, November 23rd, 2007

Erst vor kurzem habe ich über teure IT-Fachbücher gemeckert und mich beschwert, dass Bücher über Programmiersprachen oder bestimmte Software-Versionen so schnell veraltet sind. Und ich hatte mir als Alternative preiswerte Download-Versionen gewünscht. Hätte ich damals etwas mehr recherchiert, wäre ich vielleicht schon eher über die O’Reilly TecFeeds gestolpert und hätte den Artikel wahrscheinlich nicht in der Form geschrieben.

Die TecFeeds sind E-Books im PDF-Format, die kurz und knapp ein konkretes Thema aus der IT-Welt abhandeln. Das Spektrum reicht dabei von Hype-Themen wie Ajax oder Mashups bis zu eher zeitlosen wie Betriebssystemen oder Security. Zum Test habe ich mir den TecFeed “Cross-Site Scripting” von Paul Sebastian Ziegler gekauft und bin positiv überrascht. Das ganze ist nicht einfach eine PDF-Version eines Buch-Manuskripts, sondern wurde speziell für die Anzeige am Bildschirm erstellt mit farbigem Layout und farbigen Illustrationen und Screenshots. Und mit cirka 70 Seiten ist das Thema auch nicht zu knapp abgehandelt. Ich habe das Skript noch nicht ganz durch, kann aber auf jeden Fall jetzt schon sagen, dass sich die 8,90 Euro für den Download lohnen.

Zwei kleine allgemeine Kritikpunkte zu den O’Reilly TecFeeds habe ich dann aber doch noch: Einmal funktioniert der Warenkorb nicht mit meinem Opera – scheinbar gibt es da irgendein Probleme mit den Cookies. Und zum anderen bietet O’Reilly auschließlich ClickandBuy als Bezahlmethode an – da wären ein paar mehr Wahlmöglichkeiten schon nicht schlecht.

 

Über die Halbwertszeit von IT-Fachbüchern

Mittwoch, November 7th, 2007

IT-Fachbücher haben mindestens zwei gravierende Nachteile – einmal sind sie in der Regel deutlich teurer als andere Bücher und zum Zweiten haben die darin enthaltenen Informationen meistens nur eine kurze Halbwertszeit. Besonders Bücher über bestimmte Software oder über Programmiersprachen sind ziemlich schnell überholt. Spätestens wenn die nächste Version von Photoshop, Java, PHP oder was auch immer rauskommt sind sie mehr oder minder veraltet.

Der Grund warum ich jetzt darüber schreibe sind die neuen openbooks von Galileo Computing. Zwei davon, nämlich die JAVA Insel und das PEAR Buch, habe ich als echte Papierversionen im Regal stehen. Beide haben mir schon oft geholfen, gerade das PEAR-Buch enthält einige Lösungsvorschläge, die man in der Online-Dokumentation so nicht findet. Ich habe die Anschaffung also nicht bereut. Trotzdem habe ich angesichts der Preise von 40 Euro bzw. 50 Euro gemischte Gefühle, wenn ich sehe, dass die Bücher jetzt kostenlos als HTML-Version zu haben sind.

Warum werden solche Bücher nicht gleich als Download-Version angeboten? Ich bin auch gerne bereit für einen Download zu zahlen, natürlich nur wenn die Gebühr entsprechend geringer ausfällt. Bei der Musik funktioniert dieses Konzept ja mittlerweile auch, auch wenn dabei die Preise eigentlich immernoch zu hoch sind. Außerdem sollte es Fachbücher als Update-Version geben: Wer im Buchladen seine alte Ausgabe vorzeigt, bekommt die neue Ausgabe zum halben Preis – in etwa so, wie es auch Softwarehersteller handhaben.

Also liebe Fachbuchverlage: Werdet mal kreativ und lasst euch was einfallen.

 

Ruby oder Lua

Montag, August 13th, 2007

Als “Pragmatischer Programmierer” soll man ja laut Hunt und Thomas in jedem Jahr eine neue Programmiersprache lernen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich nach dieser Vorgabe seit den ersten GW-Basic-Zeilen mittlerweile 15 Programmiersprachen hätte lernen müssen, stehe ich momentan vor der Entscheidung, ob es als nächstes Ruby oder LUA sein soll. Ich tendiere momentan zur letzteren Alternative, wahrscheinlich auch, weil Lua – Lernen mit weniger Aufwand verbunden ist ;)

Ich bin aber offen für jedes Pro-Ruby-Argument und freu mich auch über Erfahrungsberichte.

 

Open Source und Markenschutz

Freitag, Oktober 20th, 2006

Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass sobald eine Software unter einer Open Source – Lizenz steht, sämtliche Bestandteile frei kopiert und weiterverwendet werden dürfen. Open Source bezieht sich in den überwiegenden Fällen aber eben nur auf den Quelltext der Software. Logos, Icons, Themes und Skins sind dagegen durchaus urheberrechtlich geschützt und häufig auch als Marke eingetragen. (weiterlesen…)